Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu wurde im Weißen Haus von US-Präsident Donald Trump zu einem Treffen empfangen, das den Hauptthemen der Nahostkrise gewidmet war. Am Ende des Gesprächs bezeichnete der israelische Führer die Übereinkunft zwischen den beiden Ländern als "eine Granitmauer" und bekräftigte die enge Zusammenarbeit zwischen Washington und Tel Aviv in Sicherheitsfragen, beginnend mit der iranischen Nuklearfrage.
Das Treffen, das etwa anderthalb Stunden dauerte, fand hinter verschlossenen Türen und ohne gemeinsame Presseerklärungen statt. Trump äußerte sich in einer kurzen Nachricht auf Truth Social und sprach von einem "sehr positiven" Austausch. Netanyahu berichtete in einem später veröffentlichten Video, dass er eine umfassende Diskussion mit dem amerikanischen Präsidenten geführt habe, wobei der gemeinsame Wunsch, den Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern, im Mittelpunkt stand.
Während des Besuchs fanden auch Protestkundgebungen vor dem Weißen Haus statt, bei denen Aktivistengruppen die Politik der israelischen Regierung kritisierten.
Der Gipfel fand statt, während die Spannungen in der Region wieder zunahmen. Zur gleichen Zeit wurde ein Raketenangriff auf eine US-Basis in Jordanien, der dem Iran zugeschrieben wird, von US-geführten Angriffen zusammen mit Saudi-Arabien auf Ziele pro-iranischer Milizen im Irak gefolgt. Teheran schloss zudem aus, dass Verhandlungen mit Washington im Gange seien, während die Vorfälle in der Straße von Hormus und im Roten Meer zu einem Anstieg der Ölpreise beitrugen.
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