Nordkorea-USA, Seoul sieht Anzeichen für Dialog: mögliches Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump

Der NIS bewertet auch die Position von Kim Ju-ae, der Tochter des nordkoreanischen Führers, die Anzeichen zeigt, die mit einer möglichen Nachfolge vereinbar sind.

Nordkorea-USA, Seoul sieht Anzeichen für Dialog: mögliches Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump

Die diplomatischen Kanäle zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea könnten wieder geöffnet werden. Laut einer Einschätzung des südkoreanischen Geheimdienstes gibt es Anzeichen, die die Möglichkeit eines neuen Gipfeltreffens zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un offenlassen.

Diese Hypothese wurde vom südkoreanischen National Intelligence Service (NIS) während eines vertraulichen Briefings mit politischen Vertretern des Landes erläutert. Der Inhalt des Treffens wurde anschließend von den Abgeordneten Youn Kun-young vom Demokratischen Partei und Yoo Yeong-ha von der People Power Party berichtet.

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Laut dem Briefing, das von der südkoreanischen Agentur Yonhap berichtet wurde, hält die Geheimdienstbehörde in Seoul es für möglich, dass ein Gipfeltreffen zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea „jederzeit“ organisiert werden könnte.

Die Einschätzung basiert auf der Analyse möglicher Signale aus Pjöngjang und Washington, auch wenn derzeit kein Treffen der beiden Führer offiziell angekündigt wurde.

Eine mögliche Rückkehr an den Verhandlungstisch würde ein Dossier wieder öffnen, das jahrelang zu den heikelsten der internationalen Politik gehörte: das nordkoreanische Nuklear- und Raketenprogramm und die Beziehungen zwischen Pjöngjang und den Vereinigten Staaten.

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Trump und Kim Jong-un hatten bereits während der ersten Amtszeit des US-Präsidenten eine Phase des direkten Dialogs. Ihr erstes historisches Gipfeltreffen fand im Juni 2018 in Singapur statt, gefolgt von dem Treffen in Hanoi im Februar 2019.

Im Juni desselben Jahres trafen sich die beiden Führer erneut in der entmilitarisierten Zone zwischen den beiden Koreas. Dieser diplomatische Prozess führte zwar zu einer beispiellosen Öffnung in den bilateralen Beziehungen, brachte jedoch keine endgültige Vereinbarung über die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel.

Die Möglichkeit eines neuen persönlichen Treffens hätte daher ein erhebliches politisches Gewicht, insbesondere angesichts der Entwicklung des nordkoreanischen Militärprogramms und der neuen internationalen Gleichgewichte.

Link to Kim Ju-ae und die Frage der NachfolgeKim Ju-ae und die Frage der Nachfolge

Im Briefing wurde auch die Zukunft der nordkoreanischen Führung thematisiert. Laut der Einschätzung des NIS könnte Kim Ju-ae, die Tochter von Kim Jong-un, sich in einer Phase der schrittweisen Akkreditierung als mögliche Nachfolgerin ihres Vaters befinden.

Die junge Frau ist in den letzten Jahren immer häufiger an der Seite des Führers bei offiziellen Zeremonien, Besuchen und Terminen, die auch mit dem nordkoreanischen Militärapparat verbunden sind, aufgetreten.

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