Vance blickt auf 2028 und kritisiert die Demokraten. Trump ruft die Republikaner zur Wahl auf

Die republikanische Versammlung in Dallas wird für JD Vance zu einem politischen Test, der mit „2028“-Rufen empfangen wird und die Demokraten scharf angreift. Der Vizepräsident fordert jedoch, sich zunächst auf die Zwischenwahlen zu konzentrieren.

Vance blickt auf 2028 und kritisiert die Demokraten. Trump ruft die Republikaner zur Wahl auf

Der Weg zu den Zwischenwahlen führt über Dallas, doch auf der republikanischen Bühne ist bereits ein Blick auf 2028 zu erhaschen. JD Vance nimmt eine zentrale Rolle bei der Versammlung im American Airlines Center ein und gibt einen Vorgeschmack auf seine mögliche zukünftige Präsidentschaftskandidatur.

Er wird von den Rufen „2028“ des Publikums begrüßt. Der Vizepräsident weist diese nicht zurück, sondern zeigt sich erfreut, verschiebt jedoch jede Diskussion über seine politische Zukunft: Zuerst, so betont er, müssen die Midterms gewonnen werden.

In seiner Rede wählt Vance besonders aggressive Töne gegen seine Gegner und bezeichnet die Demokraten als die „Partei des Hasses“. Er wirft ihnen vor, die USA zu verachten und Sympathie für die Terroristen der Anschläge vom 11. September gezeigt zu haben. Ein Teil seiner Rede dreht sich um Patriotismus und die Vorstellung, dass Amerika denen gehört, die es lieben, wie der Vizepräsident es formuliert.

Vance fordert die Wähler auf, die Erfolge der Regierung der letzten 18 Monate zu bewerten, auch wenn sie nicht mit jeder Entscheidung des Weißen Hauses einverstanden sind. Dabei verweist er auf das Beispiel von Charlie Kirk und präsentiert die Wahl als einen Kampf zwischen zwei radikal unterschiedlichen Visionen des Landes.

In seiner Rede findet auch eine persönlichere Note Platz. Er spricht über seine Familie und Kinder und skizziert ein Amerika, in dem Unternehmen amerikanische Arbeitskräfte einstellen, um Produkte in den USA herzustellen, und in dem die nächste Generation sich ein Zuhause leisten und eine Familie gründen kann.

Einige der heikleren Themen des Augenblicks bleiben jedoch unerwähnt. Vance geht nicht direkt auf den Krieg im Iran ein und erneuert nicht das Versprechen des sogenannten „Trump-Dividende“ von 5.000 Dollar, das der Präsident mit einem republikanischen Sieg bei den Zwischenwahlen verknüpft hat.

Link to Trump: „Wählt, als stünde ich auf dem Stimmzettel“Trump: „Wählt, als stünde ich auf dem Stimmzettel“

Als Donald Trump die Bühne betritt, wird die Botschaft noch deutlicher wahlbezogen. Der Präsident hebt die Erfolge seiner Regierung hervor und beschreibt seine Rückkehr ins Weiße Haus als Beginn einer neuen Phase des Wohlstands für die USA.

Gleichzeitig malt er die Folgen eines möglichen demokratischen Sieges in düsteren Farben und behauptet, die Gegner würden die Steuern drastisch erhöhen und amerikanischen Familien schaden. Trump erneuert zudem das Versprechen einer 5.000-Dollar-Dividende.

Der zentrale Punkt ist jedoch die Wahlbeteiligung. Trump fordert seine Anhänger auf, die Zwischenwahlen so zu betrachten, als wäre er selbst Kandidat, und bittet das Publikum, zu versprechen, am 3. November wählen zu gehen.

Der Präsident verwandelt diesen Aufruf in eine Art kollektiven Schwur: Er bittet die Anwesenden, die Hand zu heben und das Versprechen zu wiederholen, zur Wahl zu gehen. Anschließend scherzt er über die Konsequenzen der Nichtteilnahme und sagt, wer nicht wählt, „wird in die Hölle kommen“.

Die Versammlung endet mit Trump, der auf das Motto der amerikanischen Größe zurückkommt, während die Nationalhymne erklingt und Hunderte von Ballons auf das Publikum herabfallen.

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